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07 Februar 2007

Aus Greymouth

Da bin ich schon wieder. Also, seit Queenstown ist viel viel passiert. Zu Anfang : Ich habe in Queenstown kein Tarzan gespielt. Der Canyon-swing war mir zu teuer ( 160 $ ) und auch etwas zu waghalsig. Da steht man auf einer Plattform, 100 Meter ueber dem Boden am Rand eines Canyons. An Dir ist dann ein 60 meter langes seil befestigt. Irgendwann klinkten die einen aus und man faellt bzw. fliegt mit 120 km/h durch die Schlucht. Angucken kann man sich das aber nur wenn man 30 $ eintritt zahlt. Entscheidet man sich dann fuer den Sprung zahlt man noch die Differenz. Ich konnte mir nur ein Video ansehen. Das war aber nix fuer mich.

Ich hab dann ja geschrieben das wir am selben Tag weiter wollten. Sind wir aber nicht. Boris und ich haben den ganzen Tag in dem Dorf vertroedelt. Erst ne Gondelfahrt auf nen Berg, da so eine Art Sommerrodelbahn ausprobiert, dann noch Mittag gegessen und und und...
Als wir endlich mit allem fertig waren, wurde das Wetter wieder etwas schlechter und wir haben voellig die Motivation verlohren. Aus unserm Hostel hatten wir da schon ausgecheckt und wir hatten auch keine lust nochmal fuer eine Nacht zu zahlen. Im unteren Stockwerk gabs einen grossen Fernsehraum, in dem nie was los ist. Da koennten wir uns ja einfach auf die Couch legen, haben wir uns gedacht. Klappt bestimmt. Falls nicht, packen wir schonmal unsere Fahrraeder und parken die im Hof, falls wir erwischt werden und fluechten muessen. Alles vorbereitet, wollten wir noch ne Runde Billard spielen gehen. Um kurz nach zwoelf in der Nacht kamen wir wieder. Und was war ? Der Fernsehraum war abgeschlossen ! Super ! Queenstown ist eine winzige Stadt die nicht viele Moeglichkeiten bietet irgendwo ein Zelt aufzubauen und dort zu campem. Daher sind Boris und ich einfach runter zum Seeufer gelaufen und haben uns mit unseren Schlafsaecken in eine Plane die wir sonst zum Fahrrad abdecken nehmen unter einem Baum eingewickelt. Ich nenn das jetzt mal einfach experimentell-orginell. War nich soo unangenehm. Aber im Zelt is schon schoener. Naechsten morgen sind wir dann aber endlich weiter gefahren. Kurz vorher haben wir uns aber noch mit Jan getroffen. der Kollege aus Australien mit dem wir in der Wohnung in Sydney am Bondi beach gewohnt haben und der jetzt endlich auch hier in Neuseeland ist. Wir konnten aber nur kurz quatschen da er auf dem Sprung war zum bungee-jumpen. Der dritthoechste Sprung in der Welt. 120 Meter freier fall. Hab schon das Video gesehen. Wahnsinn. Auf dem Weg raus aus Queenstown hielt ein Auto neben uns. Drinnen : Frederk und Elin, das Schweden-paerchen das ich in Australien von Perth nach Melbourne mitgenommen hbe. Witziger Zufall. Ein paar Stunden spaeter ueberholen uns Alex und Jule, ein deutsches Paerchen das wir aus Sydney kennen. Mit denen haben wir uns gleich Abends zum grillen verabredet. Beim Einkaufen dafuer trifft Boris ein Maedl aus Australien, das er mal mitgenommen hat. Was ein Tag. Vier ungeplante treffen mit Leuten die man kennt. Abends haben wir dann halt gegrillt. Alex, Jule, deren Freundin Babsi, spaeter kam Jan noch nach sammt seinen veir Mitfahrern, und Boris und ich. 10 deutsche in der Runde beim gepflegten Wuerstchen grillen. Was ein toller Abend. Alex, Jule und Babsi konnten wir ueberreden, uns naechsten Tag beim Wandern zu begleiten. Boris und ich wollten einen Teil des Copland tracks ablaufen. Der war aber noch ueber 200 Km weit weg. Die Anderen hatten einen Bus. Wollten da aber nicht auf uns warten. Also hiess es : Raeder in den Bus und ab zum Track. Wir haetten fuer die Strecke 2 tage gebraucht. So gings in drei Stunden. Kratzte schon am Radler-ego. Reisen mit dem Auto. Naja, so mussten Boris und ich eben nicht alleine wandern. Das waren naemlich 18 Km pro Strecke. Morgens gings los. Angegeben ist der Weg mit 7 Stunden Wanderzeit. Wir haben nur 6 1/2 gebraucht. Kamen dafuer aber auch schon recht erschoepft da oben an der Huette an. Der Track geht naemlich eigentlich ueber vier Tage. Von da wo wir gestartet sind bis zum Mount Cook, Neuseelands hoechstem Berg. Direkt bei der ersten Huette, der Welcome Flat Hutt, gibts natuerliche heisse Quellen. Eine Wohltat nach so einem Marsch. Die Huette ist fuer 32 Personen ausgelegt. Buchen kann man da aber nix. Da gibts auch kein Personal. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Und wir kamen etwas spaet da an. Im Schlafraum gabs schon keine Betten mehr. Wir haben nurnoch zwei Reservematratzen abbekommen und mussten in der Kueche auf dem Boden schlafen. Zu fuenft auf zwei Matratzen! Bequem wars nicht, aber lustig. Naechsten morgen gings wieder runter. Wieder 18 Km. Das schlaucht.
Darauf den Tag sind wir dann wieder Fahrrad gefahren. Wie immer. Heute Abend kommen wir in Westport an. Da verlassen wir die Westkueste richtung Inland bzw. Picton. Von da legt die Faehre zur Nordinsel ab. In vier Tagen wollen wir da sein. Mal sehen obs klappt...

Bilder kann man hier leider nicht hochladen. Das hole ich dann die Tage nach. Bis bald, Magnus

5 Comments:

Anonymous Anonym said...

Hey Magnus, danke für die Karte haben uns alle Riesig gefreut und überanstreng dich nicht sonst schaffst du den weg zum Flughafen nicht

bye

Kevin

07 Februar, 2007 23:31

 
Anonymous Anonym said...

ja da schließ ich mich doch gleich mal an;o) hab deine karte auch vor wenigen tagen bekommen...danke schööööön:o)
hab mich riesig gefreut....drück dich und dann bis bald.... schön weiterradeln....immer der nase nach;o)
tschüüüü.....

08 Februar, 2007 17:54

 
Anonymous Anonym said...

????...wir haetten sogar eine Woche dort auf Euch gewartet!....
Wir sind mittlerweile schon in Picton und setzen heute abend noch mit der Faehre ueber. Also vorerst noch viel Spass beim radeln (koennt Euch schon mal auf ein paar Berge vor Picton gefasst machen)und dann bis spaetestens in Auckland! Alex Jule und Babsi

10 Februar, 2007 04:19

 
Anonymous Anonym said...

jetzt haetten wir es doch schon fast wieder vergessen...unsere Handynummer:642102460033 Bis denne

10 Februar, 2007 04:23

 
Blogger Unknown said...

@ Kevin & Sille : Gerngeschehen
@ Alex & co. : Wir nehmen Montag Abend die Faehre. Sind gerade in Nelson. Bis bald...

10 Februar, 2007 23:59

 

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